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Überraschend guter Kurzurlaub


Geschrieben von Benita am 07.05.2024
Verreist mit Freunden • im April 2024 • relexa hotel Hamburg

Ich habe mir überlegt, ob ich diesen Bericht ernst oder amüsant schreiben soll. Dann dachte ich mir: Ich schreibe ihn genau wie die Reise. Lebhaft .

Nun, wie immer, fängt eine gute Reise mit einer guten Planung an. Wir trafen uns am Montag, um zu überlegen, was wir am Wochenende zum Geburtstag meiner Freundin machen. Und sie meinte spontan: "Hey, das Wetter wird schlecht, lass uns sofort morgen los." Spontan ist die Gute ja. Ich habe also zugestimmt, denn wer würde schon den Fehler machen, der besten Freundin einen Wunsch abzuschlagen? Also spontan gebucht und am Dienstag ab nach Hamburg.

Die Anreise: von anfänglicher Skepsis zur "warmen" Begeisterung

Als wir ankamen, war das Erste, was wir sahen, die Alster. Dann das Hotel. Nun, erst waren wir etwas irritiert. Machte doch die Bauabsperrung nicht unbedingt viel her. Auch die Garage zu finden, war ein bisschen tricky.
Wir standen dann also davor und ich meinte: "Wenn das von innen so aussieht wie die Garage und das Äußere. Hui, dann bin ich mir unsicher." Die Garage war wirklich sehr duster. Und dann gingen wir durch die Türen und... "Wow". Schlicht und einfach, kein Wort beschreibt dieses Hotel besser.

Selbst habe ich lange Zeit im Hotel gearbeitet und dennoch ist mir noch nie so ein warmes und schönes Hotel begegnet. Warm, wegen der Mitarbeiter, die einen herzlich und mit einem guten Sinn für Humor begrüßt haben. Aber auch die warme Beleuchtung, das Gold und die Spiegel. Die blaue Flurbeleuchtung macht wirklich was her. 

Doch was wirklich atemberaubend war, war die wirklich warmherzige Art. Man kann und darf sich einfach wohl fühlen, egal wie man selbst rum läuft und wie man aussieht. Hier sei angemerkt, ich bin Gothic und Visual Kei Fan.

Niedliche Aufzüge und mit guter Aussicht im Zimmer angekommen

Wir sind nach dem problemlosen Einchecken, rauf aufs Zimmer und haben unfassbar gelacht, als wir diesen wirklich niedlichen Aufzug gesehen haben. Und ich wollte ihn gleich adoptieren. Doch alles locken hat nichts gebracht: Er wollte in Hamburg bleiben.

Auf dem Zimmer war alles sauber. Und, wenn man wie ich schon in Hotels gearbeitet hat, ist man da doch penibler beim Suchen und Finden von Dreck. Aber, ich bin nicht fündig geworden und der Ausblick auf die Alster war phänomenal.

Hmm, müsste ich etwas meckern, dann wäre es wohl die Dusche. Wirklich, das Einstellen der Temperatur war ein Lottospiel und ich sehr oft der Verlierer. Aber hey ich habe doch immer die richtige Temperatur gefunden.

Doch nun das Wichtigste: Bett, Kaffee, Frühstück und gute Laune am Morgen

Das Bett, ich bin ein leidiger Hotelgast, immer Rückenschmerzen, immer am Jammern. Doch das Bett war für meine Verhältnisse überraschend gut. Was ich erst gar nicht erwartet hatte. Aber nun das Allerwichtigste. Kaffee und Frühstück.

Ich bin nicht nur penibel, Rücken geplagt und Eigen: Ich bin auch noch ein Morgenmensch. Das heißt, wach und gute Laune. Ganz furchtbar für alle um mich herum. Doch die süßen und lieben Mitarbeiter kamen damit super klar. Ist so etwas denn normal? Menschen, die morgens gute Laune ertragen?

Sie wussten am zweiten Tag schon welchen Kaffee ich wollte. Hatten für mich Hafermilch und für meine Freundin, welche absolut kein Morgenmensch ist, ihren heiß geliebten Kaffee in der Kanne. Ich bekam mein frisches Obst, sie ihre Eier mit Speck. Speck der knusprig und nicht labberig war. Das geht also auch. Das war wirklich klasse. Speck muss gut sein, sonst ist der Tag gelaufen. Und der Tag war gut.

Der Besuch auf dem Dach mit Sekt und schönen Bildern

Begleitet durch eine sehr liebe junge Frau durften wir das Dach erobern und Fotos machen. Die Aussicht genießen und ein paar Worte mit der jungen Frau wechseln. Welche freundlich zuvorkommen und einfach perfekt war. Auch die beiden Sektgläser balancierte sie gekonnt die Treppen nach oben. Also war auch dies eine schöne Erfahrung. Tja und was kommt nach all dem schönen und gemütlichen?

Das Abreisen.

Nun was soll man nun zu diesem Akt des Unwillens unsererseits sagen? Auch hier waren die Mitarbeiter wieder unglaublich freundlich und machten uns somit die Abreise nochmal schwerer. Hätten wir mehr Geld gehabt, wir wären noch geblieben. Der Preis war wirklich sehr gut. Und das trotz der 12,- € Parkgebühr pro Übernachtung. Es war kein Problem mit Karte zu zahlen und auch kein Problem das Auto noch kurz stehen zu lassen, um uns für die Rückreise einzudecken.

Doch dann kam das Unausweichliche: Wir rollten vom Hof. Mit dem festen Vorhaben und Versprechen, wieder zu kommen.

Und nun muss ich persönlich noch eine Kleinigkeit anmerken. "Oh heiliger Zuckerschock war der Hund süß!"

Meine Tipps

  • Auf jeden Fall lieb zu den Mitarbeitern sein, sie geben dieses lieb sein ungefiltert zurück ♥
  • Das ganze Hotel ist ein Geheimtipp. Von den Mitarbeitern, über die Zimmer, die Einrichtung und das gute Frühstück.
  • Die große Parallelstraße hinter dem Hotel, ist auch ein schöner Tipp. Besonders Abends.
  • Der Besuch auf dem Dach. Wirklich dieses Hotel braucht eine Dachterrasse, wenn die Statik dies zulässt.
  • Die 9:00 Tageskarte für Hamburg, um die Fähren dort nutzen zu können.

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